Kategorie 'Kritik der Linken'

Nov
'14

Zur Erklärung des Stalinismus und zur Produktionsweise der Sowjetunion
von Meinhard Creydt
(erschien am 4.11.2014 in „Sozialistische Positionen“)
Angesichts des Mangels an substanziellen Konzepten für eine nachkapitalistische Gesellschaft (vgl. Creydt 2014) greifen Gegner und Anhänger der Überwindung des Kapitalismus gern auf die Sowjetunion als Beispiel des „real existierenden Sozialismus“ zurück. Im Unterschied zur modellplatonischen Verwerfung oder Würdigung von [...]

Okt
'13

(erschien in: Sozialistische Zeitung 7/2013)
Arno Klönne meint in der Sozialist. Zeitung 6/2013, S. 3: „Ein ‚markt‘-wirtschaftliches System schreibt das Grundgesetz … nicht vor.“ Klönne bezieht sich auf den verfassungsrechtlichen Konsens, das Grundgesetz sei wirtschaftspolitisch neutral, missversteht ihn aber. Tatsächlich schreibt das Grundgesetz keine bestimmte Wirtschaftspolitik vor. Deren Spielräume sind aber insofern begrenzt, als sich das [...]

Dez
'11

 „Wissen, was man sagt, ist viel seltener, als man meint, und es ist mit dem
allergrößten Unrecht, dass die Anschuldigung, nicht zu wissen, was man sagt, für die härteste gilt“ (Hegel).

Was bekannt ist, ist meist gerade deshalb nicht erkannt. Dies gilt besonders für Probleme, die vielen Links“radikalen“ nominell – wenigstens „irgendwie“ – [...]

Okt
'11

Meinhard Creydt
Fünf Autoren aus Berlin-Schöneberg (Prütz, Schilwa u. a.) haben ein Papier vorgelegt: „Neue antikapitalistische Organisation? Na endlich!“1 Ihm war eine Veranstaltung am 22.6.11  in Berlin gewidmet. 2 A n dieser Initiative lässt sich einiges lernen über die für viele „radikale Linke“ charakteristische Herangehensweise und ihre Probleme. [...]

Mrz
'11

Über die Qualität eines Wesens ergibt der für es wesentliche Gegenstand oder sein Lebenselement Aufschluss. Beim Fisch ist es das Wasser, beim Präriehörnchen die Prärie und beim bewegungsorientierten Linken die Bewegung. Dementsprechend war auf der vom „Arbeitskreis Geschichte sozialer Bewegungen Ost/West“ organisierten Veranstaltung vom 14.2. „Kommender Aufstand in Europa, Dauerflaute in Deutschland?“ im Berliner Haus [...]

Nov
'10

(Erschien in Sozialismus H. 11/2010, Nr. 347, 37. Jg., Hamburg)

Die englische Zeitschrift „Radical Philosophy“ nannte 1991 Henri Lefebvre (1901-1991) den „produktivsten französischen marxistischen Intellektuellen“ und schrieb über sein umfangreiches Werk: „Es hat die Entwicklung nicht nur der Philosophie sondern auch der Soziologie, Geographie, Politikwissenschaft und Literaturwissenschaft beeinflusst. Während seiner langen Karriere kam sein Werk mehrmals [...]

Nov
'10

(erschien in: Marxistische Blätter H. 5/2010, 48. Jg., und in anderer Fassung im Sommer 2010 in ‚Sozialistische Positionen’)

Divergenzen zwischen der Kapitalverwertung einerseits, den ihren Logiken nicht direkt unterworfenen Sphären andererseits, bilden eine Hoffnungsquelle für den mit Hoffnungen nicht reich beschenkten progressiven Verstand. Dieter Klein, für die Ausrichtung der PDS bzw. Linkspartei und ihr Moderneverständnis einflussreich, [...]

Sep
'09

 

Apr
'08

Der Artikel erschien im März 2008 in der in Leipzig herausgegebenen Zeitschrift „Phase zwei“, Nr. 27.

Apr
'08

Am Beispiel der Roten Zellen/AK bzw. der Marxistischen Gruppe.

Sep
'05

in: SoZ - Sozialistische Zeitung, September 2005, S. 18

Sep
'05

In: Streifzüge 34/2005

Das Thema ‚Gerechtigkeit’ ist ein linker Evergreen. Kürzlich führt eine neuerliche “Wahlalternative” die Gerechtigkeit im Parteinamen. Dabei geht eine linke Beanspruchung von ‚Gerechtigkeit’ gleich mit einer ganzen Serie von Eigentoren einher.

Sep
'01

 

Jul
'01

in: Trend-Online 7-8/2001

Jan
'01

in: Utopie kreativ, H. 127, 2001
andere Variante auch in: Die Aktion, H. 202 (1/2001), 21. Jg., Hamburg (Nautilus-Verlag)

Kritisch oder links zu sein, heißt in Deutschland heute oft, eine besondere, aus der deutschen Geschichte herrührende Charakterisierung der Gesellschaft anzunehmen. Während die anderen führenden Länder als kapitalistisch zu charakterisieren seien, trete bei Deutschland der Sonderweg in den Vordergrund. Der gesellschaftstheoretische Zugang zum NS steht den moralischen Wonnen entgegen, die sich daraus gewinnen lassen, daß allein ein schlechtes Gewissen als gut gilt.