Kategorie 'Sonstiges'

Erschien in Tumult. Vierteljahresschrift für Konsensstörung, Ausgabe 1 /2016.
Zuwanderung, Heimatlosigkeit

(erschien in: Sozialismus. H. 1/2016, 43. Jg.)
1) Die Zeitdiagnose
2) Vier Motive für Gaulands Plädoyer für Familie, Tradition, Religion u. ä.
3) Kritischer Exkurs zur Werte- und Sozialintegration
4) Die Gauland zufolge notwendige Orientierung
5) Abgrenzung nach rechts
6) Gaulands Prognose
Gern wird gegenwärtig die AfD als Rassistenpartei und Teil des „dunklen Deutschlands“ (Gauck) tituliert. Fraglich bleibt, wie weit es [...]

(erschien im Netzmagazin telepolis am 14.1.2016)
Der Nationalsozialismus gilt vielen als eine Politikvariante, die sich an der Stärkung der kapitalistischen Ökonomie in Deutschland orientierte. In Zeiten zugespitzter sozialer Auseinandersetzung – die militante KPD bekam 1932 bei den letzten freien Wahlen 16,9 % der Wählerstimmen – konnte die NSDAP mit dem Versprechen der „Volksgemeinschaft“, mit dem [...]

erschien in: Streifzüge, Nr. 63, Frühling 2015, Wien
Handeln „nach Recht und Gesetz“ steht in Gegensatz zu kriminellem Handeln. Die bürgerliche Gesellschaft funktioniert normalerweise ohne kriminelles Handeln. Ihre Strukturen und Lebensweise sind zugleich so beschaffen, dass aus ihnen starke Motive für kriminelles Handeln erwachsen. Einige von ihnen skizziere ich in diesem Artikel.
Menschen und Gegenmenschen [...]

Meinhard Creydt zeigt, wie der Kapitalismus unnötig werden könnte

Neues Deutschland 11.3.2015 Beilage zur Leipziger Buchmesse, S. 15
Meinhard Creydt :
Wie der Kapitalismus unnötig werden kann.
Westfälisches Dampfboot. Münster
419 S., br., 29,90,-
Die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008/09 hat zwar nicht den Kapitalismus in Frage gestellt. Aber sehr wohl in den Zentren dieser Produktionsweise für rege Debatten gesorgt. Selbst [...]

von Meinhard Creydt
(erschien in: Streifzüge, Nr. 62. Dezember 2014. Wien)
Die Pluralität der privaten Vorlieben und Meinungen gilt als hoher Wert. Einheit erscheint vielen Vertretern postmoderner und poststrukturalistischer Theorien als Monismus und Monopolismus. Und wird dann mit Uniformierung, Gleichschaltung und Gewalt gegen das Besondere oder zumindest mit Konformitätsdruck identifiziert. An dieser Position fällt auf, dass sie [...]

Kräfte und Perspektiven einer substanziellen Gesellschaftsveränderung
Verlag Westfälisches Dampfboot Münster, November 2014, 419 S., 29,90 Euro ISBN: 978-3-89691-970-0
Wer nach Alternativen zum Kapitalismus sucht, braucht ein Denken, das drei dicht miteinander verwobene Themen durchdrungen hat:

1) Szenario der innergesellschaftlichen Widersprüche, sozialen Kräfte und Bewusstseinsveränderungen, die in eine umfassende Gesellschaftsveränderung einmünden können,

2) Konzepte von Strukturen der nachkapitalistischen Gesellschaft, [...]

Zur Erklärung des Stalinismus und zur Produktionsweise der Sowjetunion
von Meinhard Creydt
(erschien am 4.11.2014 in „Sozialistische Positionen“)
Angesichts des Mangels an substanziellen Konzepten für eine nachkapitalistische Gesellschaft (vgl. Creydt 2014) greifen Gegner und Anhänger der Überwindung des Kapitalismus gern auf die Sowjetunion als Beispiel des „real existierenden Sozialismus“ zurück. Im Unterschied zur modellplatonischen Verwerfung oder Würdigung von [...]

(erschien in: Streifzüge. Wien, Nr. 60, Frühjahr 2014)
Die kapitalistische Ökonomie nimmt auf menschliche Sinne und Fähigkeiten letztlich keine Rücksicht. Zugleich sollen die Individuen in der bürgerlichen Gesellschaft sich als Subjekte auffassen und ihr eigenes Leben führen. Damit werden verschiedene Varianten einer „Interiorisierung der Exteriorität“ (Bourdieu 1979, 147) fällig. Keine Würde ohne Bürde. Die damit notwendig [...]

(erschien in: Streifzüge, Nr. 59, Wien, Herbst 2013)
Die Kindererziehung findet im modernen Kapitalismus unter besonderen äußeren Bedingungen statt. In Städten verschwinden unspezifische Freiflächen als für Kinder und Jugendliche attraktive Orte. Der Autoverkehr macht das Spielen von Kindern in der Umgebung der Wohnung oft problematisch. Die Verkleinerung der Familien und der Zwang zur Individualisierung als Anbieter [...]