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Kräfte und Perspektiven einer substanziellen Gesellschaftsveränderung
Verlag Westfälisches Dampfboot Münster, November 2014, 419 S., 29,90 Euro ISBN: 978-3-89691-970-0
Wer nach Alternativen zum Kapitalismus sucht, braucht ein Denken, das drei dicht miteinander verwobene Themen durchdrungen hat:

1) Szenario der innergesellschaftlichen Widersprüche, sozialen Kräfte und Bewusstseinsveränderungen, die in eine umfassende Gesellschaftsveränderung einmünden können,

2) Konzepte von Strukturen der nachkapitalistischen Gesellschaft, [...]

Kräfte und Perspektiven einer substanziellen Gesellschaftsveränderung

Verlag Westfälisches Dampfboot Münster, November 2014, 419 S., 29,90 Euro ISBN: 978-3-89691-970-0

Wer nach Alternativen zum Kapitalismus sucht, braucht ein Denken, das drei dicht miteinander verwobene Themen durchdrungen hat:

1) Szenario der innergesellschaftlichen Widersprüche, sozialen Kräfte und Bewusstseinsveränderungen, die in eine umfassende Gesellschaftsveränderung einmünden können,

2) Konzepte von Strukturen der nachkapitalistischen Gesellschaft, die der Komplexität moderner Gesellschaften gewachsen sind,

3) Paradigma der nachbürgerlichen Lebensweise.

Die Ausgangslage: Entmutigung und „Desillusionierung“ in Bezug auf eine umfassende Gesellschaftsveränderung.

Das Angebot dieses Bandes:

1) Positivszenario jener sozialen Kräfte, die in der gegenwärtigen Gesellschaft entstehen und dazu beitragen können, das kapitalistische Geschäfts- und Erwerbsleben zu überwinden.

2) Analyse der für die nachkapitalistische Gesellschaft notwendigen Gesellschaftsstrukturen.

Das Motiv: Ohne 1 und 2 bleibt Gesellschaftskritik kraft- und perspektivlos.

Der Hintergrund: Zum Problem wird nicht nur die Übermacht der Gegner, sondern auch die Daseinsberechtigung der kapitalistischen Strukturen und bürgerlichen Lebensweise. Sie lassen sich langfristig nicht voluntaristisch außer Kraft setzen. Sie können nur unnötig werden.

Das Thema: Die dafür erforderliche und mögliche, komplex gegliederte Vergesellschaftung bzw. soziale Synthesis.

Die paradigmatische Umorientierung: Die einschlägigen Themen der sozialen Auseinandersetzung und die Bearbeitung der in einer nachkapitalistischen Gesellschaft zu lösenden Aufgaben konvergieren im Leitbild des im Sinne von ‚Praxis? verstandenen guten Lebens.

Im Unterschied zur Naivität von Weltverbesserern: Analyse der Probleme, die sich einer an ‚Praxis’ orientierten Gesellschaft mit ihren Bedingungen (Stoffwechsel mit der Natur und innergesellschaftlicher Stoffwechsel) und mit ihrer Selbstgestaltung und Selbstregulation stellen.

Begrifflich unterkomplexe Problemaufbereitungen tragen dazu bei, dass problematische gesellschaftliche Verhältnisse Verschlußsachen bleiben.