Kategorie 'Nach dem Kapitalismus'

Sep
'15

(erschien in: telepolis 6.9.2015)
Ideen der Freiwirtschaftslehre (FWL) von Silvio Gesell (1862-1930) finden immer wieder, wenn auch nicht dominant, unter denjenigen Anklang, die nach Alternativen zum Kapitalismus suchen. Die Auseinandersetzung mit der Freiwirtschaftslehre ist oft von Attacken auf Gesells Antisemitismus und Sozialdarwinismus geprägt. Im Unterschied dazu mache ich die Probleme einiger ökonomischer Essentials dieses Konzepts zum [...]

Sep
'15

Giacomo Corneos Konzept des „Aktienmarktsozialismus”
(erschien in: telepolis 19.7.2015)
Der Berliner Professor für Volkswirtschaftslehre Giacomo Corneo legt mit „Bessere Welt?“ (2014) eine Übersicht über verschiedene Vorschläge vor, die eine Alternative zum Kapitalismus beabsichtigen. Er versammelt auf gut lesbare Weise die großenteils „klassischen“ Bedenken u. a. gegen Gütergemeinschaft, Kropotkins anarchistischen Kommunismus, die Planwirtschaft der Gesellschaften sowjetischen Typs [...]

Nov
'14

Zur Erklärung des Stalinismus und zur Produktionsweise der Sowjetunion
von Meinhard Creydt
(erschien am 4.11.2014 in „Sozialistische Positionen“)
Angesichts des Mangels an substanziellen Konzepten für eine nachkapitalistische Gesellschaft (vgl. Creydt 2014) greifen Gegner und Anhänger der Überwindung des Kapitalismus gern auf die Sowjetunion als Beispiel des „real existierenden Sozialismus“ zurück. Im Unterschied zur modellplatonischen Verwerfung oder Würdigung von [...]

Sep
'14

Problematische Arbeitsinhalte und Gebrauchswertangebote im gegenwärtigen Kapitalismus
(erschien in: Telepolis 30.8.2014)
Der vollständige Artikel findet sich unter
http://www.heise.de/tp/artikel/42/42399/1.html
Wiedergegeben werden hier der erste Absatz, die Gliederung und der letzte Absatz.
Zur psychischen, alltagskulturellen1 und politischen Relevanz dieser Frage – nicht zuletzt angesichts der Fixierung vieler Linker auf die Verteilung – vgl. unten den letzten Absatz.
Kommen einander unbekannte Bürger [...]

Okt
'12

Zentrale Unterschiede zwischen der modernen kapitalistischen Gesellschaft und der nachkapitalistischen Gesellschaftsordnung
Meinhard Creydt. Eine Differenz ums Ganze. Denknetz Jahrbuch 2012.pdf
Erschienen in
Denknetz Jahrbuch 2012
Auf der Suche nach Perspektiven. Zürich
Verlag Edition8

Dez
'10

Meinhard Creydt (Oktober 2008)
Sozialismuskonzepte stehen und fallen mit ihrer Antwort auf die Frage nach realen Bewegungen, sozialen Experimenten und Erfahrungen, die zeigen, wie zentrale Strukturen des Kapitalismus nicht nur angreifbar, sondern überwindbar sind. Sowohl die Analyse der kapitalistischen Vergesellschaftung als auch Konzeptionen einer Gesellschaftsform, die als deren Überwindung [...]

Jul
'06

in: utopie kreativ, H. 189/190 (Juli/August 2006), S. 648-57

”Ja, alles war elendig normal. Wer sagt denn, dass die Welt schon entdeckt ist?” (Peter Handke)

Autofabrikanten stellen für ihre Produkte im gehobenen Preissegment umfangreiche Forschungen darüber an, wie ein satter Klang beim Schließen der Autotüren zu bewerkstelligen ist. Die bemannte Raumfahrt wird optimiert. Auf der Erde aber bleiben viele mögliche Bemühungen aus, die restriktiven und repetitiven, die subalternen und menschlich armen Tätigkeiten zu verringern.

Dez
'05

in: Streifzüge Nr. 35, November 2005, Wien; Sozialistische Hefte, Nr. 9, Köln, 2005; Graswurzelrevolution, Nr. 305, 34. Jg., Münster 2006

Zu dem Dogma, Alternativen zu Konkurrenz, Hierarchie und Privateigentum seien unpraktikabel, bildet der israelische Kibbuz ein lehrreiches Gegenbeispiel.

Jul
'03

in: Olaf Reissig u. a. (Hg.): Mit Marx ins 21. Jahrhundert. Hamburg 2003

Trotz aller mit der modernen kapitalistischen Gesellschaft verbundenen massiven Probleme fehlen überzeugende alternative gesamtgesellschaftliche und vor allem institutionsbezogene Strukturkonzepte. [1]

Mrz
'03

In: Sozialistische Zeitung 1/2004, Jg. 19
sowie in: Glasnost 12/2003, Berlin

Heute ist die Vorstellung (fast) allgegenwärtig, “die Gesellschaft” müsse sparen und könne sich deshalb vieles nicht “leisten”. So werden Kürzungen bei Sozialleistungen und Einsparungen bei öffentlichen Ausgaben verteidigt. Die Kritik daran greift hauptsächlich die Ungerechtigkeit in der Steuerpolitik und die “Umverteilung von unten nach oben” an. Viel zu wenig ist bekannt, wie materielle und finanzielle Ressourcen in riesigem Umfang verschwendet werden. So bekommt die Diskussion darüber, wo es etwas einzusparen gibt, eine bemerkenswerte Schieflage. Im Unterschied zu den vom Bund der Steuerzahler jährlich auf ca. 30 Mrd. Euro bezifferten Fehlausgaben geht es mir um Varianten der Verschwendung, die für die gegenwärtige Wirtschaftsweise zentral und ihr eigen sind.

Sep
'01

 

Jul
'01

in: Berliner Debatte Initial 3/2001
andere Varianten in: Marxistische Blätter 3/2001, Volksstimme Nr. 45/2000, Widerspruch, Bd. 40, 2001, Zürich

Ein kohärentes und realitätsnahes Strukturmodell anderen Wirtschaftens tut angesichts des Mangels an Alternativkonzepten zur herrschenden Ökonomie not. Die Kritik gegenwärtiger “Sachzwänge” ist blockiert, wenn letztere zwar vielleicht als bedauerlich, aber unumgänglich gelten und die ökonomische Eigenlogik als unüberwindbar und bestenfalls von außen gestaltbar angesehen wird. Umso interessanter ist eine dies durchkreuzende, hierzulande aber fast unbekannte angelsächsische Diskussion, die ich im folgenden vorstelle.

Jul
'00

Kritik am Bericht über die Gartenkonferenz
in: Rabe Ralf Nr. 92, 2000

Mai
'99

zu Franz Schandl: Das Verwesen der Arbeit. (Weg und Ziel, Wien, 57. Jg., H. 1/1999)
in: Weg und Ziel Jg. 57 (2/1999), Wien

Jun
'98

Die gesellschaftliche Raumordnung als Brennpunkt gegenwärtiger Debatten. In: Kommune 1/1999, Weg und Ziel (Wien) 5/1998, frühere Variante in: Die Aktion (Hamburg) 2/1998