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(erschien in: Sozialismus, 33. Jg., Hamburg, H. 9 /2006, S. 22-26 und in Forum Wissenschaft,  4/06)

Der vorherrschende Diskurs über Globalisierung enthält sowohl in affirmativer als auch in kritischer Absicht übertriebene Annahmen über den wirtschaftlichen Wettbewerb und die Möglichkeiten internationaler Wertschöpfungsketten.
Diese alarmistischen Annahmen lassen das Bewusstsein von den ökonomischen, ökologischen und die Selbstgestaltung der Gesellschaft betreffenden Vorteilen der räumlichen Nähe von Gemeinwesen (vgl. Creydt 1999, 2006) als scheinbar gleichermaßen unumkehrbar veraltet und utopistisch in den Hintergrund treten.

Schon früh ist auf die Ambivalenz des vorherrschenden Globalisierungsdiskurses hingewiesen worden: „Die Globalisierungsthese rekrutiert ihre Argumente hauptsächlich aus sichtbaren Oberflächenphänomenen und basiert auf einer Überinterpretation von realen Tendenzen. Mit ihrem Defizit an wissenschaftlicher Analyse scheint sie eher ein ideologisches Konstrukt eines neoliberalen Globalisierungskonzepts zu sein, welches dann in gewendeter Form als Kritik präsentiert wird“ (Burchardt 1996, 751f.). Sowohl der affirmative als auch der kritische Globalisierungsdiskurs sind durchsetzt vom Denken nach der Art von „Pop-Ökonomen“ (Krugman 1999). Wenn die entsprechenden Personenkreise hauptsächlich intern kommunizieren, glauben sie schließlich, was immer wieder gehört wird. Vorherrschend ist ein „zirkulärer Kommunikationsprozess, bei dem die Beteiligten sich gegenseitig den Ball – bzw. das jeweilige Dogma – zuspielen, wodurch sich die Positionen wechselseitig verstärken; auf Fakten und Hinterfragung kommt es da offenkundig weniger an“ (Krugman 1999, 151).

Es ist kein Zufall, dass Edmund Stoiber 2003 eine Zahl von 600.000 in Deutschland jährlich verloren gegangenen Arbeitsplätzen pro Jahr durch die Globalisierung ins Gespräch brachte und damit die tatsächliche Zahl um das Zehn- bis Zwölffache übertrieb. Solch ein alarmistisches Szenario der Verlagerungsoption von Unternehmen soll den Druck auf die Interessenvertretungen der abhängig Beschäftigten erhöhen. „Erstaunlicherweise gibt es keine einigermaßen verlässlichen Zahlen über die Abwanderungen und Rückwanderungen. Vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag war im Januar 2004 zu erfahren, man schätze, es gebe jährlich 50.000 Verlagerungen“ (Müller 2005, 190). Das Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe stellte in einer Studie auf der Basis von Erhebungen aus dem Jahr 2002 fest, die Abwanderungstendenz habe sich gegenüber der Mitte der 90er Jahre abgeflacht (ebd.). In den Hintergrund gerät in alarmistischen Szenarien auch, dass die Lohnkosten im verarbeitenden Gewerbe (anders als bei den Dienstleistungen) nur 10-30% der Produktionskosten ausmachen. Unerklärt bleibt in diesen Szenarien, warum die Hochlohngebiete um Stuttgart oder München überhaupt noch existieren und die Betriebe nicht nach Ostdeutschland, Portugal oder in die ‚dritte Welt’ abgezogen wurden.

Der bei Befürwortern und Kritikern der Globalisierung beliebte Vergleich zwischen Nationen und Einzelunternehmen, die gleichermaßen in Wettbewerb stünden, führt schon insofern in die Irre, als das Ausmaß minimal ist, in dem Produkte der Unternehmen von ihren eigenen Mitgliedern gekauft werden. Anders verhält es sich bei Ländern, deren Export nicht den hauptsächlichen Anteil der nationalen Wertschöpfung ausmacht. Wenn in Nationen überwiegend für den Binnenmarkt produziert wird (bspw. in den USA zu 90%), entfällt eine Voraussetzung für die Gleichsetzung von Wirtschaftsunternehmen und Nationen. Ein weiterer Voraussetzungsbaustein fällt insofern aus der für den Globalisierungsdiskurs zentralen Gleichsetzung von Unternehmen mit Nationen heraus, als Wirtschaftsunternehmen (zumindest in derselben Branche) vorwiegend reine Konkurrenten sind. Der Erfolg des einen Autoherstellers geht üblicherweise im Großen und Ganzen zulasten des anderen. Im Unterschied dazu ist das Verhältnis zwischen den reichen Nationen kein Nullsummenspiel, bilden sie doch wechselseitig füreinander die hauptsächlichen Exportmärkte. Das Florieren der europäischen Wirtschaft bedeutet nicht notwendigerweise einen Nachteil für die USamerikanische Ökonomie, entstehen so doch auch zusätzliche Absatzmärkte und Gelegenheiten zum Einkauf preisgünstigerer und besserer Produkte. Paul Krugman widerlegt auch die These, die US-Außenhandelsdefizite oder der Wettbewerbsdruck von außen seien die Hauptursachen des Verlustes hochwertiger Arbeitsplätze in den USA. Insgesamt verdient Krugmans Argumentation im dritten Kapitel seines Buches („Außenhandel, Arbeitsplätze und Löhne“) Aufmerksamkeit als Widerlegung übertriebener Annahmen, die sowohl das Ausmaß des wirtschaftlichen Wettbewerbs zwischen den führenden Nationen betreffen als auch die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt zur maßgeblichen Ursache für zentrale Probleme dieser Länder erheben. Krugman rückt das Problem eines immer mehr Arbeitskräfte freisetzenden Wachstums in den Vordergrund, aus dem es die Konzentration der Aufmerksamkeit auf die internationale Konkurrenz verdrängen soll.

Günther Sandleben (2003) hat überzeugend dargelegt, wie im Globalisierungsdiskurs das Kapital unter dem Aspekt des Einzelkapitals aufgefasst wird, nicht aber als Gesamtkapital. Daraus resultieren übertriebene Hoffnungen oder Befürchtungen, die sich auf die Mobilität und Ungebundenheit des Kapitals beziehen. „Die von der Globalisierungsthese angenommene ‚entgrenzte’ Flexibilität verschiedener Kapitalfaktoren“ entspringt „mehr ‚grenzenlosen’ Gedankenspielen als der Realität“ (Burchardt 1996, 744f.). Es ist demgegenüber an die alte Einsicht von Friedrich List zu erinnern, der von einem „nationalen System der produktiven Kräfte“ spricht oder von der „Konföderation der Nationalproduktivkräfte“. List zufolge hängt die Produktivität maßgeblich von dem Zusammenwirken der verschiedenen Produktionszweige ab. „Je mehr Manufakturen verschiedener Art entweder am gleichen Ort vereint oder aber durch bequeme und schnelle Verkehrswege und Transportmittel eng miteinander verbunden sind, um so größere Bedeutung gewinnt die produktive Kraft jeder dieser Manufakturen“ (List 1961, 80f.). „Die produktive Kraft jeder einzelnen Fabrik ist um so größer, je mehr die ganze Fabrikationskraft des Landes nach allen ihren Verzweigungen ausgebildet und je inniger sie mit allen übrigen Geschäftszweigen vereint ist“ (List 1982, 168f.).
Mit den im jeweiligen Land besonderen Bedingungen und Proportionen der räumlichen und funktionalen Vernetzung verschiedener Unternehmen, Zulieferer, Dienstleister, Infrastruktureinrichtungen u. a. ergeben sich für die Kapitale besondere, von anderen Ländern unterschiedene Strukturen, die das Einzelkapital nicht selbst erzeugen kann. Es ergibt sich das Gesamtkapital als „eine dem Einzelkapital übergeordnete Einheit, als ein Gebilde eigener Art“ (Sandleben 2003, 89). Marx macht das Gesamtkapital und die Bildung einer einheitlichen Profitrate im zweiten und dritten Band des ‚Kapitals’ zum Thema. In der Volkswirtschaftslehre sind die entsprechenden Phänomene unter den Stichworten ‚Makroökonomik’ bzw. ‚Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung’ Gegenstand. Die aktuelle Globalisierungsdebatte glänzt darin, diese Ebene zu übergehen und kann so keine innerökonomischen Grenzen der Globalisierung angeben. Durch die den Einzelkapitalen vorausgesetzten, ihnen gegenüber emergenten Bedingungen ihrer Vernetzung und Verzahnung (Das Ganze ist mehr bzw. anders als die Summe seiner Teile) entstehen „exklusive Produktionsvoraussetzungen, die nur auf dem Territorium Gültigkeit besitzen, auf dem das Gesamtkapital agiert. … Solche Bedingungen bilden ein gemeinschaftliches Monopol der im Land ansässigen Kapitale. Hierbei handelt es sich um ein aus der kapitalistischen Produktionsweise selbst entspringendes kollektives Monopol. Das Einzelkapital kann durch seine besondere Funktion, die es im Land verrichtet, nur einen bescheidenen Teil dazu beitragen, ohne aber das System der Produktivkräfte bestimmen zu können“ (Sandleben 2003, 89f.).

Im Globalisierungsdiskurs wird – ob kritisch oder affirmativ – zu einseitig das Lohnkostengefälle fokussiert. Ausgeblendet werden damit die Logistikkosten, die mit wachsender Entfernung und Infrastrukturunterschieden zwischen den Ländern steigen und ebenso mit Unwägbarkeiten des Transports auf See. „In Europa und in den USA liegt der durchschnittliche Anteil der Logistikkosten am Verkaufserlös zwischen 5 und 10%, bei Produkten aus Indien kann er auf 13 - 15% steigen, bei Importen aus China sind 16 - 20% keine Seltenheit“ (Molitor 2006, 85). Andreas Molitor fasst die McKinsey-Studie ‚Beyond the Labor Cost Frontier’ von 2006 zusammen: „Gerade im komplexen Produktionsgeflecht der Autoindustrie, wo es auf Top-Qualität, minimale Fertigungstoleranzen und punktgenaue Lieferung der Komponenten ans Band ankommt, wird der Preisvorteil im Zweifel teuer erkauft – mit schwankender Qualität und den Unwägbarkeiten vier- bis sechswöchiger Transportwege. ‚Logistikprobleme sind zweifellos eines der wesentlichen Hindernisse für Global Sourcing’, sagt Markus Bergmann, einer der Autoren der McKinsey-Studie“ (Molitor 2006, 83). Viele Produkte eignen sich nicht für den Bezug aus weit entfernten Billigproduktionsstätten. Hier wird die Empfindlichkeit des Produkts ebenso zu einem Hemmfaktor der Globalisierung wie die Sperrigkeit. „Das Risiko, die empfindlichen Scheiben könnten auf dem wochenlangen Transport zu Bruch gehen, vielleicht schon auf der Buckelpiste gleich hinter dem Werkstor des ausländischen Zulieferers, geht kein Beschaffungsprofi ein. Der Überseetransport eines sperrigen Benzintanks wiederum … wäre gemessen an seinem Wert viel zu teuer, als dass sich die Auftragsvergabe an ein Niedriglohnland rechnen würde“ (Molitor 2006, 84).

Wer mit unzutreffenden Annahmen über globale Vernetzung hantiert, sollte die Entfernungen zwischen den großen Automobilherstellern und ihren wichtigsten Zulieferern zur Kenntnis nehmen. Sie betragen durchschnittlich 30 Kilometer, um optimale Lieferflexibilität zu gewährleisten und Produktivitätssteigerung durch ‚Just in time’ und ‚Just in sequence’ zu ermöglichen. „Einzelne Produkte, deren Bedarfsmenge im Produktionsverlauf besser zu kalkulieren sind, werden traditionell zumindest noch innerhalb eines 150-500 Kilometer-Rings um das Werk herum produziert“ (Molitor 2006, 84). Nicht nur das ‚fixe Kapital’, das im Unterschied zum zirkulierenden Kapital mehrere Kapitalumschläge überdauert (z. B. Gebäude, Hochöfen u.a.), sondern auch die Logistikprobleme tragen dazu bei, dass Gesamtkapitale jeweils territorial fixiert sind.

Die Pluralität der Gesamtkapitale drückt sich aus im Aufeinanderprallen verschiedener Wirtschaftsstile, Institutionsgefüge usw., die sich im Konkurrenzkampf nicht abschwächen müssen, sondern vielmehr umgekehrt gerade die Pfunde abgeben, mit denen die Konkurrenten jeweils zu wuchern vermögen. Die Rolle des Nationalstaates muss mit der Globalisierung nicht an Bedeutung verlieren. Sie wandelt sich in Richtung der Moderation und Förderung sektoraler Spezialisierung der einzelnen Nationen. Das Ziel dabei ist, die besonderen Stärken, die das jeweilige Land bzw. Gesamtkapital bietet, im internationalen Wettbewerb zu nutzen. „Ziel staatlicher Politik ist ja nicht mehr, den anderen gleich, sondern anders als die anderen zu sein“ (Streeck 2005, 68), um die jeweilige Nische in der Weltwirtschaft besser bedienen bzw. nutzen zu können. „Indem nationale Ökonomien sich auf internationale Marktnischen hin umstrukturieren, die im Idealfall nur sie bedienen können, suchen sie einen harten Preiswettbewerb zugunsten eines Substitutionswettbewerbs zu vermeiden, bei dem es vornehmlich auf die Fähigkeit zur Innovation, d.h. zu laufender qualitativer Anpassung der Produktion an die sich entwickelnden Bedürfnisse der Abnehmer ankommt. Anders als im Mythos der Globalisierung unterstellt, kann dabei von einem Bedeutungsverlust staatlicher Politik keine Rede sein. Sektorale Spezialisierung erfordert im Gegenteil eine integrierte, auf den Ausbau vorhandener komparativer Vorteile hin maßgeschneiderte nationale Wirtschafts-, Struktur, Sozial- und Bildungspolitik“ (Streeck 2005, 69).

Im Unterschied zur Prophezeiung des Endes der Nationen tragen „die Unterschiede in den nationalen ökonomischen Strukturen, in den Werten, den Kulturen, Institutionen und der Geschichte … wesentlich zum Wettbewerbserfolg“ bei (Samir Amin, zit. n. Azzara 2001, 43), und zwar in einem Maße, dass man sagen kann, dass „die Rolle der nationalen Basis heute ebenso stark oder sogar stärker ist denn je“ (ebd.).
Von Anfang an ist „die Nation … der Ort, an dem letztlich der Wettbewerbsvorteil seinen Ursprung hat“ und wo dieser „konserviert wird“. Im Unterschied zur Konzentration auf Einzelunternehmen ist die „Konkurrenz zwischen Unternehmen“ in Wirklichkeit „eine Konkurrenz zwischen nationalen Systemen, von denen aus die Unternehmen Schwung nehmen“ (Samir Amin, zit. n Azzara 2001, 44). Die Globalisierung „verringert nicht im geringsten die Bedeutung der Nation“ (Michael E. Porter, zit. n. Azzara 2001, 44), sondern „vervollständigt und verstärkt den Wettbewerbsvorteil, der in der heimischen Basis geschaffen“ wurde. Es spielt sich die ökonomische Konkurrenz nicht einfach zwischen Unternehmen ab, sondern „zwischen kapitalistischen Systemen, die sich in Hinblick auf Werte, Prioritäten, institutionelle Struktur und Ziele grundlegend unterscheiden“ (Herbert A. Henzler, zit n. Azzara 2001, 46).

In welchem Ausmaß viele Globalisierungskritiker das Verhältnis zwischen Nation und Kapital schon von der Faktenlage her missverstehen, zeigt die beliebte These, unter den 100 größten Wirtschaftseinheiten der Welt rangierten bereits 51 Konzerne und nur noch 49 Staaten. Diese Zusammenstellung verdankt sich einem falschen Vergleich. Bruttoinlandsprodukte (von Staaten) werden mit Verkaufsumsätzen (von Unternehmen) verglichen. So kommt es dann bspw. zur Relation, in der Wal Mart (verkaufte Waren im Wert von 218 Mrd. Dollar) stärker dasteht als Saudi-Arabien (Bruttoinlandsprodukt von 150 Mrd. Dollar). Beim Umsatz eines Unternehmens werden Verkaufserlöse addiert. Bei der Berechnung des Bruttoinlandsprodukts sind hingegen von den Verkaufserlösen die Preise sämtlicher Vorleistungen, Vorprodukten und stofflicher Produktionsvoraussetzungen zu subtrahieren, die von anderen Unternehmen bezogen werden. Demgegenüber beruhen Umsatzzahlen auf Doppelzählungen. Am Beispiel von Wal Mart beinhaltet das einen Umsatz von 218 Mrd. Dollar, aber eine „Wertschöpfung, die aus der Summe von Gewinnen vor Steuern, der Lohnsumme und der Amortisierung von Abschreibungen besteht und mit dem Bruttoinlandsprodukt vergleichbar ist, nur rund 30 Mrd. Dollar. Damit ist die Wirtschaftskraft der USA noch immer rund 330 Mal größer als die ihres zweitgrößten Unternehmens. Gerade zwei Unternehmen – der Ölmulti Exxon Mobil und der Autokonzern General Motors – schaffen so den Sprung unter die größten 50 Wirtschaftseinheiten der Welt. … Die Bedeutung der 50 größten Konzerne nahm nach UN-Angaben im vergangenen Jahrzehnt ab. Ihr Anteil am Weltbruttoinlandsprodukt fiel von fast 3 % 1990 auf 2,8 % im Jahr 2000“ (Balser, Bauchmüller 2003, 26f.).

Gegentendenzen zur Globalisierung erwachsen gegenwärtig nicht primär aus politischen Eingriffen, sondern die kapitalistische Ökonomie bringt selbst Unterschiede der Gesamtkapitale hervor wie auch die Separierung der Wirtschaften zu territorial abgrenzbaren Volkswirtschaften. „Es ist nicht die Politik, die eine Globalisierung aufhalten kann, sondern es ist die Ökonomie selbst, die Grenzen setzt, die sich dann auch politisch geltend machen“ (Sandleben 2003, 116). Gegenüber der im Globalisierungsdiskurs hegemonialen These von der wirtschaftlichen Entgrenzung und von der drohenden einen kapitalistischen Globalökonomie ist auf die unter kapitalistischen Bedingungen existierende volkswirtschaftliche Zersplitterung hinzuweisen. Die kapitalistische Ökonomie bringt den Weltmarkt und die Nationen (als politische Form der Gesamtkapitale), Homogenisierung und Partikularisierung hervor.

Literatur:

Azzara, Stefano G. 2001: Globalisierung und Imperialismus. In: Z - Zeitschrift Marxistische Erneuerung. 12. Jg., Bd. 45
Balser, Michael; Bauchmüller, Michael 2003: Die 10 Irrtümer der Globalisierungsgegner. Frankf. M.
Burchardt, Hans-Jürgen 1996: Die Globalisierungsthese – Von der kritischen Analyse zum politischen Opportunismus. In: Das Argument, 38. Jg., Bd. 217
Creydt, Meinhard 1999: Das Fernste nah, das Nächste fern? Die gesellschaftliche Raumordnung als Brennpunkt gegenwärtiger Debatten. In: Kommune 17. Jg., H. 1 1999, Weg und Ziel (Wien) 56. Jg., H. 5 1998. Frühere Variante in: Die Aktion (Hamburg Nautilus-Vlg.) H. 2 1998
Creydt, Meinhard 2006: Die Überwindung des Weltmarkts. Werner Sombarts Aktualität im Zusammenhang der Globalisierungskritik. In: Bruchlinien Nr. 17, 5. Jg., Wien
Krugman, Paul 1999: Der Mythos vom globalen Wirtschaftskrieg. Eine Abrechnung mit den Pop-Ökonomen. Frankf. M.
List, Friedrich 1961: Das natürliche System der politischen Ökonomie. Berlin (zuerst 1838)
List, Friedrich 1982: Das nationale System der politischen Ökonomie. Berlin (zuerst 1841)
Molitor, Andreas 2006: Billig ist relativ. In: McKinsey Wissen Bd. 16, 5. Jg. Hamburg
Müller, Albrecht 2005: Die Reformlüge. München
Sandleben, Günther 2003: Nationalökonomie & Staat. Zur Kritik der Theorie des Finanzkapitals. Hamburg (VSA-Verlag)
Streeck, Wolfgang 2005: Globalisierung: Mythos und Wirklichkeit. In: Kommune 23. Jg., H. 5